Alles ist gut

Die Welt geht nicht zu Grunde, sprach er und seine Flügel wurden vom Wind aufgebauscht. Abendsonnenstrahlen glitten über seine große Gestallt, die so wenig greifbar war, wie Wind der über ein Kornfeld streift. Sein helles Herz leuchtete in seiner Brust bei dem Anblick der sich vor ihm auftat. In diesem Moment wusste er, dass alles gut war. Die Schöpfung war vollkommen. Mit all ihrem Leid und all ihren Freuden.

Alles lag vor ihm aufgebreitet, die Chronik der Welt. Und da sah er nun, nachdem der Schleier der Schönheit von seinen Augen gefallen war, dass die Schöpfung, so vollkommen sie auch war, eigentlich auch ebenso unvollkommen erschien. Da seufzte er und lächelte. Hoffnung glitt in wogenden, spielenden Wellen um seinen Körper. In seinem Herz wuchsen die Worte.
"Sie werden erwachen und verstehen, dass sie sich selbst vertrauen dürfen. Sie werden erwachen und werden sich erinnern, an alles, und dieses Alles wird sich an sie erinnern. Und alles ist gut!"

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"Wir sind manifestiertes Licht, reiner Schöpfergeist, Individualität die sich in unseren Körpern hier auf der Erde präsentiert."

Arian